Die Arbeiten von Andreas Greiner machen sichtbar, wie tief der Mensch in natürliche Kreisläufe eingreift und eröffnen neue Perspektiven auf das Zusammenleben von Mensch, Natur und Technologie.

Andreas Greiner (*1979) ist ein medienübergreifend arbeitender Künstler und seit 2018 Professor für Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Nach einem Studium der Medizin und Anatomie studierte Greiner bei Prof. Olafur Eliasson am Institut für Raumexperimente der Akademie der Bildenden Künste Berlin und wurde später dessen Meisterschüler.


Seine international gezeigten Arbeiten befassen sich mit den vom Menschen verursachten Veränderungen der Natur sowie mit dem Umgang mit nicht-menschlichen Lebewesen im Zeitalter des Anthropozäns. Greiner untersucht dabei sozioökologische und technologische Prozesse und macht deren Auswirkungen in eindrucksvollen Installationen sichtbar.
Ein bekanntes Werk ist „Monument for the 308" (Monument for a Contemporary Dinosaur (ROSS 308)), eine monumentale Skulptur über das Artensterben und menschliche Verantwortung. Seine Praxis eröffnet neue Perspektiven auf eine
zukünftige Koexistenz von Mensch, Natur und Technologie und setzt sich zum Ziel, unser Verhältnis zur Natur neu zu denken.


Greiner ist Träger des renommierten Kaiserring-Stipendiums (2019) des Mönchehaus Museums Goslar. Seine Arbeiten waren zuletzt bei Dittrich & Schlechtriem, Berlin, in der Kunsthalle Mannheim (2023), der Pinakothek der Moderne, München (2024), sowie im Kunstmuseum Wolfsburg und in der Hamburger Kunsthalle (2025) zu sehen. Die ursprüngliche, fünf Meter hohe Version von „Monument for the 308" ist noch bis zum 16.08.26 in der Ausstellung „X-Ray. Die Macht des Röntgenblicks" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ausgestellt.