Die Fotografien von Olaf Otto Becker als Zeugnisse der fragilen Schönheit unserer Erde.
Olaf Otto Becker (*1959) ist ein vielfach ausgezeichneter Fotokünstler, der Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie, aber auch Philosophie und Politikwissenschaften studierte.
Mit äußerst präzisem und zugleich poetischem Blick spürt Becker seit über 30 Jahren den Folgen nach, die wir Menschen direkt oder indirekt in der Landschaft hinterlassen. Aufnahmen unberührter Natur sind dabei stets im Kontext mit der vom Menschen vereinnahmten Natur zu betrachten und werden dieser gegenübergestellt.
Seine Werkserien führen an entlegene Orte von Grönland über Sibirien bis entlang des Golfstroms und machen auf dokumentarische wie melancholische Weise die Verletzlichkeit unseres Planeten sichtbar.
In dieser Ausstellung gezeigte Serien wie „Reading the Landscape" führen uns durch die wenigen noch unversehrten Urwaldgebiete Sumatras (Indonesien), dokumentieren in „Siberian Summer" auf grotesk schöne Art und Weise die schmelzenden Permafrostböden in der Umgebung von Tiksi (Sibirien) und zeigen in „Slack Tide" den menschengemachten
Wandel entlang der Golfstromküsten auf.
Olaf Otto Beckers Arbeiten wurden weltweit in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und internationalen Museen gezeigt, u. a. in der Noorderlicht Arena, Groningen (2016), dem Visual Arts Center of UT, Austin, Texas (2018), der Saatchi Gallery, London (2023), dem Taipei Jut Art Museum, Taiwan (2024), und der Kunsthalle München (2025).

