Kurzbiografie
Luzie Grace Münzers Bildwelten entstehen aus flüchtigen Beobachtungen und zwischenmenschlichen Situationen, die sich mit Erfundenem und Fantastischem vermischen. Figuren wandeln, warten oder beobachten, während Körper und Perspektiven ins Absurde kippen.
Für SUPERMARK€T verbindet Münzer Zeichnung und Malerei. Arbeiten wie „Fiebertraum“ (eins und zwei) oder „Darf ich mal kurz?“ zeigen Konsumorte als surrealistische soziale Bühnen, in denen öffentliche Räume der Begegnung zum Sinnbild gesellschaftlicher Vereinzelung werden. In ihren Arbeiten fließen Realität und Fantasie, Nähe und Fremdheit ineinander. Konsum erscheint nicht mehr nur als ökonomische Handlung, sondern als Geste persönlicher Optimierung. Er spiegelt die Desorientierung des Individuums angesichts einer medial befeuerten Flut von Angeboten wider.

